Die globale Bewegung “Break Free from Fuels” will Tausende Brasilianer*innen in vier Bundesstaaten mobilisieren

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Die Ergebnisse der COP 21 sind nicht ausreichend, um den Klimawandel aufzuhalten. Als direkte Reaktion darauf bereitet 350.org Brazil gemeinsam mit Partnerorganisationen im Rahmen der weltweiten Kampagne “Break Free from Fossil Fuels” Aktionen in vier brasilianischen Bundesstaaten vor. Sie finden vom 1. bis 15. Mai in mehreren Ländern gleichzeitig statt und werden der Kohle-, Öl- und Gasindustrie zeigen, dass wir eine Zukunft mit sauberem Wasser und erneuerbarer Energie wollen.

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Die Klimaschutzbewegung 350.org organisiert die Kampagne gemeinsam mit Partnern wie COESUS, der brasilianischen Koalition gegen Fracking und für Nachhaltigkeit. Millionen von Menschen auf der ganzen Welt werden die Mineralölindustrie und die Regierungenauffordern, fossile Brennstoffe im Boden zu belassen und eine gerechte Transformation zu 100 % erneuerbaren Energien voranzutreiben, um uns allen eine nachhaltige Zukunft zu sichern.

“Zusammen mit traditionellen Gemeinschaften organisieren wir in mehreren Bundesstaaten Aktionen, die von Hunderten Organisationen und Freiwilligen unterstützt werden. So zeigen wir den Bürger*innen Brasiliens: Wir werden dafür kämpfen, dass fossile Brennstoffe im Boden bleiben”, erklärt Nicole Figueiredo de Oliveira, Direktorin von 350.org Brasilien und Lateinamerika.

Mehrere Länder streben den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen an, zum Beispiel die USA, Kanada, Spanien, Deutschland, Indonesien, die Philippinen und Nigeria.

In Brasilien sind Aktionen in vier Bundesstaaten geplant: im Juará-Tal (Acre), beim Wärmekraftwerk in Pecém (Ceará), auf der Werft Jurong Aracruz (Espírito Santo) und in Londrina und Maringa (Paraná).

 

Weitere Informationen zu den Aktionen sowie Details zur Kampagneauf www.liberte-se.org. Dort erfahrt ihr auch, wie ihr mitmachen könnt.

Wir hoffen, dass sich mehr Menschen als je zuvor an diesen Aktionen beteiligen werden, um die Macht der Industrie zu schwächen, gegen die gefährlichsten und überflüssigsten Kohle-, Öl- und Gasprojekte der Welt zu kämpfen und ambitionierte klimafreundliche Lösungen voranzubringen.

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“Alle Beteiligten spielen eine wichtige Rolle und werden an etwas ganz Großem mitwirken, das keine Organisation auf der ganzen Welt bisher zustande gebracht hat: Tausende Menschen zu mobilisieren, die bei einem großen Projekt Nein zu fossiler Energie sagen”, so de Oliveira. 350.org Brazil setzt sich für den Abzug von Kapital aus fossilen Brennstoffen ein.

Wir wollen den Klimawandel eindämmen und zeigen, dass erneuerbare Energien die Voraussetzung für eine gerechte, nachhaltige Zukunft sind.

Nicole Figueiredo de Oliveira erinnert daran, dass 2015 das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen war: Der CO2-Gehalt der Atmosphäre überschritt die Marke von 400 ppm. “Wir können uns nur retten, wenn wir den Wert auf 350 ppm senken. Damit das gelingt, müssen wir weltweit einen historischen Wandel unseres Energiesystems herbeiführen — und zwar sofort”, warnt sie.

 

No Fracking Brazil

 

Eine der Partnerorganisationen von 350.org Brazil bei der Kampagne “Break Free from Fossil Fuels” ist COESUS. Ihr Koordinator, Dr. Juliano Bueno de Araujo, hebt hervor, wie wichtig es ist, dass zivilgesellschaftliche Organisationen, Abgeordnete und die Bevölkerung an wichtigen energiepolitischen Entscheidungen beteiligt sind: “Wir wollen selbst über unsere Zukunft bestimmen und werden nicht hinnehmen, dass die Mineralölindustrie weiterhin unser Leben aufs Spiel setzt. Es ist an der Zeit, das deutlich Dr. Bueno de Araujo ist Gründer von COESUS und entwickelt seit 2013 in Brasilien die Kampagne gegen Fracking, eine äußerst umweltschädliche Methode zur Förderung von unterirdischen Öl- und Schiefergasreserven.

Durch Fracking werden Wasser, Böden und Luft verschmutzt, es verursacht Krebs bei Menschen und Tieren und trägt durch die Methan-Emissionen in erheblichem Maße zum Klimawandel bei. Außerdem wird Fracking mittlerweile auch mit dem Auftreten von Erdbeben in Verbindung gebracht.

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